Teilnehmer: Azzedin, Borko, Boyke,
David, Dominik, Eric, Frank, Helge,
Henning, Ingo, Jan, Jochen, Lutz, Maik, Marcel, Martin, Maxi, Niklas, Olaf S., Ralph, Robert, Sebastian
B., Sebastian C., Sven, Thomas, Tim und Volker.
Insagesamt also 27 Teilnehmer - das ist ein neuer
Rekord! Dirk musste leider kurzfristig wegen akuter
Erkältung absagen und Manu meldet sich später am Abend
noch ab.
Anwesende
Vorstandsmitglieder: Borko, Boyke, Jochen, Robert und Volker. Der
geschäftsführende Vorstand ist vollzählig anwesend und
somit uneingeschränkt beschlussfähig. Hannes und Hartmut
nehmen aus persönlichen Gründen leider nicht teil.
Spielort: Im letzten Jahr gab es
endlich wieder eine Weihnachtsfeier, mit der alle rundum
zufrieden waren. Und auch 2024 werden die Hebbelkicker
im KaNÜ nicht enttäuscht. Wir sind unter uns und
müssen nicht auf andere Gäste Rücksicht nehmen. Es gibt
ausreichend Platz und mehrere Tische, so dass man nicht
über andere hinwegsteigen muss, um den Getränkenachschub
zu ordern. Und man kann in kleinen Gruppen
zusammensitzen und persönliche Gespräche führen. All das
mag irgendwie selbstverständlich klingen, aber wer sich
an die Enge im Gutenberg erinnert, weiß die
großzügigen Verhältnisse im KaNÜ angemessen zu
würdigen.
Grundversorgung: Auch hier ist alles bestens. Bei
der Bierauswahl im KaNÜ ist das
Hebbelkickerleben kein Wunschkonzert, es gibt nur
ungefiltertes Urstrom vom Fass. Aber das ist ein
guter Kompromiss angesichts der breit gefächerten
Biervorlieben der einzelnen Hebbelkicker. Marcel hat
(gaaaanz uneigennützig... ;-) den Wirt beschwatzt, zwei
Kisten Helles zu besorgen, aber ob die am Ende des Tages
auch komplett geleert wurden, bleibt im Dunkeln einer
langen Feiernacht. Ist aber auch irgendwie egal, mit dem
Urstrom kommen fast alle zurecht und wer weitere
Alternativen sucht, wird am Tresen bei Weizenbier,
Longdrinks und allerlei alkoholfreiem Stoff fündig.
Pünktlich um 19 Uhr steht das
Abendessen bereit und auch hier ist die Auswahl
beschränkt. Es gibt Grünkohl mit Beilagen. Oder eben
nix. Aber das hatten wir auch genau so bestellt. Und
niemand wird enttäuscht. Der Grünkohl ist klasse und
nicht so eine Pampe wie vor zwei Jahren im Gutenb... -
ach, davon reden wir lieber nicht mehr... Wer es
rustikal und deftig mag, wird von der Küche im KaNÜ
bestens bedient: Die Kartoffeln - salzig oder süß, mit
oder ohne Zucker - sind kross und knackig und nach
Auskunft der Fleischesser gibt es auch bei Bauchfleisch
und Würsten nur höchstes Lob. Für 20 Euro pro Person
wird jeder satt und alle sind zufrieden. Hinterher
spendiert Robert die erste Runde Kurze, denn Schalke hat
genau wie im letzten Jahr 04 Tore geschossen und einen
souveränen Sieg eingefahren. Prost!
Begrüßung und Vorstandswahl: Mit der ersten Runde Kurze begrüßt Robert endlich alle anwesenden Hebbelkicker. Inzwischen ist auch Basti eingetroffen und wird mit herzlichen Geburtstagsglückwünschen begrüßt. Robert gibt erfreut eine neue Rekordbeteiligung bekannt (27 Hebbelkicker sind dabei!), bedauert aber auch das Fehlen einiger wichtiger Hebbelkicker bei dieser traditionellen Feier. Dirk wirkte bei seiner telefonischen Absage am Vormittag schwer enttäuscht, denn er wäre so gern dabei gewesen, doch seine Erkältungsviren will er dann doch nicht an die Versammlung weitergeben. Dafür haben alle Verständnis. Ein wenig enttäuschend sind allerdings einige weitere Absagen insbesondere ehemaliger aktiver Kicker. Die Veranstaltung war bereits im August terminiert worden, es kann also kaum bei allen ein Terminkonflikt vorgelegen haben. Also einfach keine Lust? Die Gründe für die Absagen bleiben überwiegend im Dunkel. Wir hätten uns wirklich gefreut, neben Thomas noch weitere Hebbelkicker-Veteranen begrüßen zu können. Und wo bleibt Galetti? Der wollte doch unbedingt kommen und hatte extra noch nach der Lokation gefragt...
Robert blickt dann noch auf das fast vergangene
Hebbelkickerjahr zurück. Leider gab es wieder einige
schwerwiegende Verletzungen zu beklagen, die einen
monatelangen Ausfall bedingen. Bobby, David und Jan
werden wohl erst im Frühjahr zurückkehren und Frank
plagen üble Rückenbeschwerden. Ihnen allen wird eine
rasche und vollständige Genesung gewünscht. Immerhin
kehrten einige Langzeitverletzte in den aktiven
Spielerkreis zurück: Henning, Ingo und Tim sind
glücklich, wieder dabei zu sein. Erfreulich ist auch,
dass drei Nachwuchs-Hebbelkicker es in den Kader
geschafft haben und nun zum Stammpersonal gezählt werden
dürfen: Eric, Karl und Lennart sind bzgl.
Laufbereitschaft, Geschwindigkeit und Abschlussstärke
echte Bereicherungen und heben das eh schon hohe
technische Niveau der Hebbelkicker auf ein neues
Spitzenlevel. Ein Sonderlob gibt es für Azzedin, Olaf S.
und ganz besonders Basti, die sich mit einer
professionell wirkenden Reparatur des Gestänges beider
Alutore um die sichere Fortführung des Spielbetriebs
verdient gemacht haben. Dafür einen Spezialapplaus!
Eine kritische Bemerkung ist aber auch noch fällig:
Robert hat seit Beginn der Sommersaison am 1. April eine
nahezu kontinuierliche namentliche Liste der
Bierbeiträge zur Getränkeversorgung in der 3. Halbzeit
erstellt. Leider ergibt sich da eine z.T. recht
unausgewogene Verteilung. Während Borko und Dirk jeweils
mit 5 gespendeten Kästen höchst lobenswert notiert sind,
steht bei einem (namentlich nicht genannten)
regelmäßigen Teilnehmer und Biertrinker tatsächlich die
Null. Und einige andere haben gerade mal zum eigenen
Geburtstag eine Kiste springen lassen, trinken aber nach
dem Hebbelkick an warmen Sommertagen gern ihre 2-3
Flaschen. Erfreulicherweise war das breite Mittelfeld
mit 2-3 Kisten pro Person ausreichend spendabel, so dass
wir quasi nie auf dem Trockenen saßen - zum Glück steht
ja in Dirks Hobbykeller immer mindestens eine
Notfallkiste bereit. Der Tagesordnungspunkt wird mit dem
Appell abgeschlossen, dass jeder Biertrinker doch 2-3
mal pro Jahr auch selbst eine Kiste mitbringen möge,
dann wäre die ganze Sache kein Thema mehr.
Zum Schluss gibt Robert noch
das Ergebnis der geheimen Vorstandwahl bekannt: Der
geschäftsführende Vorstand wurde ohne Gegenstimmen oder
Enthaltungen wiedergewählt und dankt allen Hebbelkickern
für das Vertrauen. Normalerweise ergibt sich
anschließend eine populistische Scheindiskussion, in der
das niedere Hebbelkickervolk mit pseudodemokratischen
Schlagworten um sich wirft und absurde Vorwürfe ("Selbstherrliche
Autokraten!", "Unterdrückung!", "Demokratiefeinde!")
gegen den Vorstand äußert. Aber es scheint diesmal, dass
die Plebejer mit der Amtsführung des Präsidiums vollauf
zufrieden sind (verständlicherweise - da ist sich der
Vorstand in der Beurteilung des Sachverhalts absolut
einig!). Das gequälte Lächeln und Murren wird jedenfalls
als Zustimmung gewertet. In der nachfolgenden Aussprache
hatte der Vorstand eigentlich vom niederen Volk das
demütige Eingeständnis eigener Verfehlungen und die
Lobpreisung der Präsidiumsarbeit erwartet. Stattdessen
hinterfragt Thomas frech die Mittelverwendung für die
Apanage der Vorstandsmitglieder, insbesondere für
regelmäßige weltweite Lustreisen und Verköstigungen in
Luxusrestaurants. Genervt von so viel Undankbarkeit und
Unkenntnis verweist Finanzvorstand Volker auf die
vielfältigen Verpflichtungen des Vorstands und dessen
Verdienste um die Völkerverständigung. Als dies nicht
die gewünschte beruhigende Wirkung zeigt, holt er rasch
den neuen Winterspielball Adidas UWCL Pro 24/25
aus der Tasche. Sofort erstirbt jegliche Kritik am
Präsidium, der zuvor noch geifernde Mob herzt begierig
das neue Spielgerät und stößt Hochrufe auf den Vorstand
aus. So geht moderne Demokratur.
Brandrede: Azzedin identifiziert wie im
letzten Jahr vier wichtige Baustellen bei den
Hebbelkickern, bei denen dringender Handlungsbedarf
besteht. Die erste Baustelle ist aber bereits vor
einigen Monaten entfallen, denn die Feldstraße ist
endlich wieder frei befahrbar. So bleiben noch drei
Problemzonen:
Einzelkritik: Borko verweigert sich
zunächst dem allseits geäußerten Wunsch nach einer
Einzelkritik der Hebbelkicker und murmelt mit
Seitenblick auf Eric nur was von "etwas mehr
Körperlichkeit im Hebbelkick". Schließlich kann er doch
noch zu detailierteren Bemerkungen über die anwesenden
Kicker genötigt werden. Seine Ausführungen werden wie
üblich von den anwesenden Mitspielern kommentiert, durch
Lachsalven, gequälte Blicke, zustimmendes Gemurmel,
empörte Zwischenrufe, oder die Androhung körperlicher
Gewalt. Der erste Hebbelkicker entschlummert sanft unter
dem Einfluss von Borkos samtweicher Stimme und wird erst
geweckt, als um Mitternacht der versammelte
Hebbelkicker-Chor zu einem Geburtstagsständchen für
Henning ansetzt, der sich mit einer Runde
Brandbeschleuniger bedankt. Borko fasst schließlich
seine Anmerkungen in einem geradezu philosophisch
anmutenden Satz zusammen: "Die Gesamtperformance jedes
Einzelnen setzt sich aus der Leistung während drei
Halbzeiten zusammen!". So ist es. Genau das macht die
Gemeinschaft der Hebbelkicker aus.
Verlängerung:
Einzelne Hebbelkicker mussten aus persönlichen Gründen
schon früher los, doch bis etwa 1 Uhr sind die Tische
im KaNÜ gut besetzt. Da ist Zeit für intensive
persönliche Gespräche, über all das, was uns außerhalb
des Fußballplatzes noch bewegt. Das Urstrom fließt
weiter die Kehlen hinunter, Mirko mixt uns Gin
& Tonic, die Stimmung ist und bleibt gut, selbst
wenn die eine oder andere Zunge schwächelt und nur
noch mühsam artikulieren kann. Dominik will gegen 1:30
Uhr nach Hause und sucht in der Garderobe ziemlich
verzweifelt seine Jacke. Und ungefähr gleichzeitig
steht Sven daheim in Schwentinental vor der Haustür
und wundert sich, dass sein Hausschlüssel nicht in der
Jacke ist, die er im KaNÜ angezogen hat.
Ansonsten gilt: Die Hebbelkicker-Weihnachtsfeier im KaNÜ
war auch in diesem Jahr wieder ein großartiges
Ereignis, da sind sich gegen 2:30 Uhr alle
Verbliebenen einig, die dann die restliche Zeche
bezahlen und den Heimweg antreten. Für 2025 haben wir
die Lokation vorsorglich gleich erneut gebucht...